PferdE­physio­therapie

Daniela Wolfinger

Über mich

Für mich steht nicht nur das Pferd im Mittelpunkt – sondern auch der Mensch dahinter.

Pferde begleiten mich schon seit vielen Jahren. Mein eigener Haflingerwallach Joschi hat dabei einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Durch ihn bin ich letztendlich auch zur Pferdephysiotherapie gekommen.

Als bei Joschi Arthrose diagnostiziert wurde, begann für mich eine intensive Reise. Immer wieder hatte er mit Verspannungen zu kämpfen, stolperte unkontrolliert und ich stellte mir die Frage, wie ich ihn bestmöglich unterstützen kann. Ich wollte verstehen, wie der Pferdekörper funktioniert, warum Beschwerden entstehen und vor allem, was ich selbst tun kann, um meinem Pferd zu helfen. Aus diesem Wunsch heraus entstand meine Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin.

Heute weiß ich: Hinter vielen körperlichen Problemen steckt oft mehr als das, was man auf den ersten Blick sieht. Genau deshalb betrachte ich jedes Pferd individuell und nehme mir die Zeit, die es braucht.

Mir ist wichtig, dass sich Pferd und Besitzer gleichermaßen wohlfühlen

In meiner Arbeit behandle ich nicht einfach nur Pferde. Mir liegt genauso viel daran, die Besitzer mitzunehmen, Fragen zu beantworten und Zusammenhänge verständlich zu erklären. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob jemand seit 30 Jahren Pferde hält oder gerade erst sein erstes eigenes Pferd hat. Es gibt keine „dummen Fragen“. Jeder Pferdebesitzer möchte das Beste für sein Pferd und genau dort hole ich meine Kunden ab. Viele meiner Kunden schätzen, dass ich mir Zeit nehme, genau zuhöre und auch nach dem Termin als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehe. Denn manchmal entstehen die wichtigsten Fragen erst im Alltag, wenn man das Besprochene umsetzen möchte.

Gemeinsam statt allein

Ich arbeite besonders gerne mit Menschen zusammen, denen die Gesundheit ihres Pferdes wirklich am Herzen liegt. Menschen, die bereit sind hinzusehen, Veränderungen ernst zu nehmen und ihr Pferd bestmöglich zu unterstützen. Dabei muss niemand ein Pferdeexperte sein oder umfangreiche Fachkenntnisse mitbringen. Viel wichtiger ist mir die Bereitschaft, sich auf das eigene Pferd einzulassen und gemeinsam einen Weg zu finden. Denn genau so bin ich selbst mit Joschi unterwegs. Auch ich kenne die Gedanken, die viele Pferdebesitzer beschäftigen:

– Ist das noch normal?

– Warum läuft mein Pferd heute anders?

– Wie kann ich ihm helfen?

Diese Fragen kenne ich nicht nur aus meiner beruflichen Tätigkeit, sondern auch aus meinem eigenen Alltag als Pferdebesitzerin.

Mein Ziel

                                       Mein Ziel ist es nicht nur, Verspannungen zu lösen oder Bewegungseinschränkungen zu behandeln.                                                     Ich möchte Pferdebesitzern helfen, ihr Pferd besser zu verstehen und ihnen das Wissen an die Hand geben, mit dem sie ihr Pferd auch im Alltag unterstützen können. Der schönste Moment für mich ist, wenn Besitzer nach einer Behandlung berichten, dass es ihrem Pferd besser geht, es wieder freier läuft oder sie selbst Zusammenhänge besser verstehen.

Genau dafür mache ich meinen Beruf mit so viel Leidenschaft.

DIPO-Logo

Meine Aus- & Weiterbildung

Mein Weg in der Pferdetherapie basiert auf einer soliden und vielseitigen Ausbildung, die mich fachlich und persönlich bereichert hat. Die Ausbildung zur Pferdephysiotherapeutin (Dipo) legte das Fundament, um Pferde ganzheitlich im Bewegungsapparat zu unterstützen. Darauf aufbauend habe ich mich in Osteopathie weiterqualifiziert, um noch feiner und tiefer an den Ursachen von Beschwerden arbeiten zu können. Ergänzt wird mein Wissen durch die Blutegeltherapie – eine natürliche und wirkungsvolle Methode, die ich mit viel Leidenschaft in meine Arbeit integriere.

Jede dieser Ausbildungen hat meine Sichtweise auf das Pferd als Einheit aus Körper, Geist und Seele geprägt – und genau das bringe ich in meine tägliche Arbeit ein.

Physio- Therapie

Pferde­physio­therapie am DIPO – fundiert, ganz­heitlich, praxisnah

Die Ausbildung in Pferdephysiotherapie am Deutsches Institut für Pferdeosteopathie (DIPO) bildet eine wesentliche Grundlage meiner therapeutischen Arbeit. Sie vermittelt ein fundiertes, schulmedizinisch basiertes Verständnis der Anatomie, Biomechanik und Pathologie des Pferdes. Dabei steht vor allem das Verständnis für funktionelle Zusammenhänge im Vordergrund – also dafür, wie Muskeln, Gelenke, Faszien und Nervensystem im Bewegungsablauf zusammenspielen.

Ein zentraler Bestandteil der Ausbildung sind physiotherapeutische Behandlungstechniken zur Lösung muskulärer Dysbalancen, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen.  Ziel ist es stets, die natürliche Bewegungsqualität des Pferdes zu fördern und langfristig zu erhalten.

Ergänzend umfasst die Ausbildung  Akupressur, Stresspunktmassage und Sattelkunde. Hinzu kommen gezielte Trainingsübungen zur Förderung von Beweglichkeit, Koordination und Stabilität, die individuell auf das jeweilige Pferd abgestimmt werden.

Diese ganzheitliche und zugleich fachlich fundierte Ausbildung bildet eine tragende Basis meiner Arbeit – mit dem Anspruch, jedes Pferd individuell zu betrachten, Zusammenhänge zu erkennen und es bestmöglich in seiner Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu unterstützen.

Osteo­pathie

Weiter­bildung in viszeraler, cranio-sakraler und manueller Therapie

Im Rahmen meiner Weiterbildung in der viszeralen, cranio-sakralen und manuellen Therapie am Pferd habe ich mein Verständnis für die funktionellen Zusammenhänge zwischen Organen, Faszien, Nervensystem und Bewegungsapparat weiter vertieft. Die viszerale sowie die cranio-sakrale Ausbildung habe ich an der ATROPA Akademie absolviert, die Ausbildung in der manuellen Therapie an der ETL.

Die viszerale Therapie ermöglicht es mir, Spannungen und Bewegungseinschränkungen im Bereich der inneren Organe gezielt zu behandeln und dadurch auch muskuläre oder biomechanische Beschwerden positiv zu beeinflussen. Die cranio-sakrale Arbeit ergänzt diesen Ansatz, indem sie das feine Zusammenspiel von Schädel, Wirbelsäule und Nervensystem berücksichtigt und regulierend auf den gesamten Organismus wirkt.

Ergänzt wird dieses Wissen durch manuelle Techniken zur Mobilisation von Gelenken, Faszien und Geweben – immer mit dem Ziel, das Pferd ganzheitlich zu begleiten, Zusammenhänge zu erkennen und seine Selbstheilungskräfte bestmöglich zu unterstützen.

Blutegel- therapie

Blutegel­therapie – Heilen mit der Kraft der Natur

Im Rahmen meiner Weiterbildung zur Blutegeltherapeutin am Deutsches Institut für Pferdeosteopathie (DIPO) habe ich mich intensiv mit den Einsatzmöglichkeiten und der Wirkungsweise der Blutegeltherapie beschäftigt. Dabei standen sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktische und sichere Anwendung im Vordergrund.

Ein besonderer Fokus lag auf der sorgfältigen Auswahl geeigneter Indikationen, der ruhigen und stressarmen Durchführung der Behandlung sowie dem verantwortungsvollen Umgang mit den medizinischen Blutegeln. Die vom Blutegel abgegebenen natürlichen Wirkstoffe können unter anderem entzündungshemmend wirken, die Durchblutung fördern und das Gewebe sanft entlasten.

Für mich stellt die Blutegeltherapie eine wertvolle Ergänzung in der ganzheitlichen Pferdetherapie dar. Sie erweitert meine therapeutischen Möglichkeiten und bietet eine natürliche Unterstützung für Regeneration und Heilungsprozesse (gerade bei entzündlichen oder chronischen Krankheiten wie Sehnenschäden, Hufrehe, Hämatome, Gallen, Mauke, ect.)

Das ist mir wichtig

Mir liegt am Herzen, den Pferden zu helfen – Ursachen für die Probleme zu finden und nicht nur die Symptome zu behandeln – damit die Pferde ein gesundes, zufriedenes Leben und die Besitzer viel Freude mit ihren Tieren haben.

Mein Pferd Joschi

Haflinger, geb. 2007

Mein Joschi ist eine absolut gute Seele mit seinem eigenen Kopf und der Ruhepol in meinem Leben.

Pferdebesitzerin aus Überzeugung und

Pferdephysiotherapeutin aus Leidenschaft und immer mit dem Ziel, Pferd und Mensch als Team zu unterstützen.

Anfragen

Kontaktiere mich gerne! Ich freue mich darauf, dich und dein Pferd kennenzulernen!